wildwuchs Festival

In einfachen Worten: 

Das wildwuchs Festival gibt es seit 16 Jahren. Alle zwei Jahre laden wir internationale Produktionen nach Basel ein. Theaterstücke, Tanzstücke, Performances, Konzerte und vieles mehr. wildwuchs ist ein inklusives Festival. Das heisst, dass es uns darum geht, Kultur für alle zu machen und zu zeigen.

Wir stellen Themen in den Mittelpunkt, die sonst zu kurz kommen würden. Zum Beispiel das Altern, die Migration oder körperliche und seelische Behinderungen. Es geht also um sogenannte Randgruppen. Das ist aber der falsche Begriff. Diese Menschen sind nicht am Rand. Sie sind mitten im Leben. Und genau das will wildwuchs beweisen. 

Wir wollen, dass Menschen neue Begegnungen haben. Sich kennenlernen und verstehen: wenn man einander zuhört, findet man mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

Bis 2013 hatte das wildwuchs Festival den Schwerpunkt Behinderungen. Dann übernahm Gunda Zeeb die Festivalleitung von Sibylle Ott. Seit 2013 öffnet sich das wildwuchs Festival weiteren Themen. Zum ersten Mal gab es auch ein Festivalmotto. 2013 lautete es: Wir Stören. 2015 stand das Festival unter dem Motto Verantwortung.

2017 ging es bei wildwuchs um das Innen und Aussen. Alle Produktionen hatten etwas mit diesem Thema zu tun. Unter anderem war das wildwuchs Festival an einem Wochenende in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel zu Gast sein. 

Seit 2016 ist wildwuchs Labelträger von Kultur Inklusiv: 




Wer's komplizierter mag:

Seit 16 Jahren präsentiert wildwuchs alle zwei Jahre internationale Kunst und Kultur in Basel, experimentiert mit neuen Tanz-, Performance- und Theaterformen und ermöglicht Menschen aus allen Lebensbereichen die volle und aktive Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt. wildwuchs steht für eine Philosophie der Öffnung, der Neugierde und der Lust auf Toleranz. wildwuchs stellt künstlerisches Schaffen ins Zentrum, verzichtet auf jegliche Etikettierung bestimmter Gruppen und geht von der Heterogenität menschlicher Gemeinschaften als Normalzustand aus.

 

wildwuchs ist ein Vermittler von Begegnungen zwischen Kunstschaffenden und Zuschauenden, zwischen Betroffenen und Interessierten. wildwuchs ist Produzent von kleineren und grösseren Projekten, welche gleiche Chancen für künstlerisches Schaffen für Alle gewährleisten und kulturelle Zugehörigkeit trotz Verschiedenheit ermöglichen. 

 

Der Schwerpunkt des Festivals lag bis 2013 auf künstlerischen Arbeiten von und mit Kunstschaffenden mit einer geistigen oder körperlichen Einschränkung. Die programmatorische Ausrichtung des Festivals erweiterte sich im Jahr 2013 erstmals und widmete sich verstärkt auch weiteren Themenkomplexen wie Altern in unserer Gesellschaft, Interkulturalität, soziale Ausgrenzung.  

 

Das Festival stand 2013 unter dem Zeichen der Veränderung: Sibylle Ott, die Mitbegründerin und langjährige Künstlerische Leiterin von wildwuchs verabschiedete sich nach über 10 Jahren vom Festivalbetrieb und übergab die Leitung an Gunda Zeeb (vormals Dramaturgin am Theaterhaus Gessnerallee Zürich). Auch fand das Festival erstmals unter einem thematischen Dach statt («wir stören»), das als inhaltliche (oder auch formale) Leitlinie für die eingeladenen und produzierten Arbeiten diente.

 

Auch in 2015 fand das Festival wieder unter einem Thema statt: Verantwortung. 

Unter dem Titel «wir übernehmen» reihten sich verschiedenste Produktionen im vielfältigen Programm aneinander.

 

Für 2017 steht die Frage nach dem Innen und Aussen im Zentrum der Überlegungen. Neben hochrangigen Gastspieleinladungen wird wildwuchs in der Universitären Psychatrischen Klinik künstlerisch zu Gast sein und mit mehreren professionellen Kunstschaffenden vor Ort Projekte realisieren.